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Klimawandel

#EuropeanClimatePolicy: Will die EU oder nicht zu führen?

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UmweltkontrollsystemAnlässlich des Umweltrates am 4. März erklärte Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europäischen Parlaments und Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei: „Die Aufgabe ist leicht und schwer zugleich.“

Er fügte hinzu: „Die Umweltminister müssen sich auf eine Entscheidung einigen, die die EU auf einen Weg bringt, der mit den in Paris vereinbarten Klimazielen im Einklang steht. Dies zu erreichen bedeutet:

  1. Anhebung des Effizienzziels für 2030 von 27 auf 40%.
  2. Erhöhung des Ziels für erneuerbare Energien deutlich über die niedrige Zahl von 27% bis 2030.
  3. Eine konzertierte Anstrengung zur Reform des europäischen Emissionshandelssystems.
  4. Ein klarer Fokus auf Nachhaltigkeit für die europäische Forschung und Entwicklung sowie für Investmentfonds und -programme.

„Wenn Europa seine Führungsrolle in der Klimapolitik behaupten will, muss die EU heute Ambitionen zeigen. Die Welt wartet nicht auf Europa. China reduziert seinen Kohleverbrauch, stärkt das Thema Green Finance und steht selbst kurz davor, ein nationales Emissionshandelssystem einzuführen. Indien hat seine Steuer auf umweltschädliche Kohleenergie gerade noch einmal verdoppelt, während Japan seine eigenen Klimaziele deutlich angehoben hat. In Marokko ist der Preis für die kWh aus Wind auf 3 Cent gesunken. In Texas müsste der Preis für ein Barrel Öl auf rund 7 USD sinken, um mit der dortigen Solarenergie konkurrieren zu können. Wer diese Entwicklungen verpasst, wird die Rechnung letztlich von seinen Konkurrenten bekommen.“

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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