Klimawandel
Das Parlament ist der erste EU-Institution zu werden 100% klimaneutral
Ab 2016 können die nicht reduzierbaren CO100-Emissionen des Europäischen Parlaments vollständig ausgeglichen werden. Damit wird es die erste EU-Institution, die zu 21 % COXNUMX-neutral ist. Dies beschloss das Präsidium des Parlaments (Präsident, Vizepräsidenten und Quästoren) einige Wochen vor der Klimakonferenz COP XNUMX in Paris. Gleichzeitig reduziert das Parlament weiterhin seine COXNUMX-Emissionen und nutzt Energie, Wasser und Papier besser. Dies entspricht seiner Umweltpolitik, die in erster Linie Emissionen verhindern oder begrenzen soll.
Mit diesem Schritt hin zu 100 % Klimaneutralität leistet das Europäische Parlament seinen Beitrag zur Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels. Wenige Wochen vor der COP21 in Paris ist dies ein starkes Signal der europäischen Institutionen, das zeigt, dass wir bereit sind, unsere Ziele zu erreichen. Die EU muss ihre Ambitionen deutlich steigern, um einen positiven Beitrag zum Erfolg der COP21 zu leisten. Das Parlament geht damit mit gutem Beispiel voran und fördert bewährte Verfahren. Doch wir werden noch mehr tun: Um unsere Umweltziele zu erreichen, wird das Parlament die Umsetzung seiner Umweltpraktiken im gesamten Parlament in Schlüsselbereichen wie Wasser-, Papier- und Stromverbrauch, Abfallrecycling und Sensibilisierung weiter verbessern. Das erste CO2011-Kompensationsprogramm des Parlaments, das seit September 100 in Kraft ist, umfasste ausschließlich die Emissionen aus Dienstreisen und Dienstwagen sowie aus dem Energieverbrauch und den technischen Anlagen in den Parlamentsgebäuden. Das neue Programm umfasst alle nicht reduzierbaren CO250,000-Emissionen des Parlaments, einschließlich derjenigen aus den Flügen der Abgeordneten zwischen ihren Heimatländern und Brüssel bzw. Straßburg. Das XNUMX%-Kompensationsziel wird mit bis zu XNUMX € gefördert.
Der Ausgleich findet nur dann Anwendung, wenn der CO2-Ausstoß unvermeidbar ist oder nicht weiter reduziert werden kann. Beim CO2-Ausgleich werden Emissionsrechte erworben, um die eigenen COXNUMX-Emissionen auszugleichen. Solche Ausgleichsmaßnahmen werden in der Regel durch die finanzielle Unterstützung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz erreicht, die darauf abzielen, die Treibhausgasemissionen im globalen Kontext zu reduzieren.
Neben dem 100%igen Kompensationsziel hat das Parlament auch über förderfähige Kompensationsprojekte entschieden. Projekte in den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks sollten zuerst berücksichtigt werden. Sollten in diesen Ländern keine Projekte verfügbar sein, sollten als nächstes Projekte in Ländern der Europäischen Nachbarschaftspolitik und der Euro-Mittelmeer-Partnerschaft/Union für den Mittelmeerraum (EuroMed/UfM) in Betracht gezogen werden. Projekte in EU-Beitrittskandidaten oder EU-Mitgliedstaaten sind ebenfalls förderfähig. Für Kompensationsprojekte in Entwicklungsländern gilt der weltweit anerkannte „Goldstandard“, der ursprünglich von der WWF und anderen internationalen NGOs als Best-Practice-Standard verwendet werden. Alle vorgeschlagenen Projekte sollten weiterhin im Rahmen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) registriert werden, um ihre Legitimität sicherzustellen.
Das Europäische Parlament unterzeichnete 2004 seine erste umweltpolitische Verpflichtung und trat 2007 dem freiwilligen EMAS-System bei. Eines seiner wichtigsten EMAS-Ziele ist die Reduzierung der CO30-Emissionen um 2020 % bis 2006 im Vergleich zu 27.2. Bis heute hat das Parlament bereits eine Reduzierung um 9.22 % erreicht. Im Rahmen anderer wichtiger EMAS-Verpflichtungen hat das Parlament seinen Stromverbrauch seit 2012 um 35.25 % und seinen Gas- und Heizölverbrauch um 68.9 % gesenkt und gleichzeitig seine Abfallrecyclingkapazität auf XNUMX % erhöht.
Kurz und Auflösung Das Parlament hat am 14. Oktober im Vorfeld der Klimakonferenz in Paris einen Vorschlag für eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 40 % bis 2030 angenommen und fordert die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, bei den UN-Klimagesprächen COP21 in Paris ihre Verpflichtungen zur Klimafinanzierung aufzustocken.Pressemitteilung).
Eine 15-köpfige Delegation des Europäischen Parlaments wird vom 7. bis 12. Dezember an der Klimakonferenz teilnehmen.
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