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EU-Richter Seite mit Chemikalienagentur über Geheimhaltung toxics

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000_By7667783EU-Richter haben sich auf die Seite der chemischen Industrie gestellt, als sie entschieden haben, dass die Regulierungsbehörde ECHA keine weiteren Daten über die in die Umwelt gepumpten Giftstoffe veröffentlichen muss. Die europäische Chemieherstellung ist eine 673-Milliarden-Euro-Industrie mit einer mächtigen Lobby, die daran arbeitet, ihre wahren Auswirkungen auf Menschen und den Planeten zu verbergen.

Im Jahr 2011 verklagten ClientEarth und ChemSec ECHA, nachdem sie sich geweigert hatten, Daten zu in der EU verwendeten gefährlichen Chemikalien zu veröffentlichen. Die ECHA hat bereits einen Teil des Falls eingeräumt und Ende 2012 die Namen der Toxikoproduzenten bekannt gegeben.

Die Regulierungsbehörde versucht immer noch, spezifische Informationen über die Menge gefährlicher Chemikalien zurückzuhalten, die jedes Jahr von Unternehmen wie Bayer, BASF und Evonik hergestellt werden. Die fraglichen 356 Toxika verursachen bei Menschen und Tieren Krebs, Mutationen und Hormonstörungen.

Der Anwalt für Giftstoffe bei ClientEarth, Vito Buonsante, sagte: „Die Richter haben nicht erkannt, wie wichtig es ist, genau zu wissen, wie viel Giftstoffe jedes Unternehmen produziert. Wir brauchen diese Informationen, um die Industrie zur Rechenschaft zu ziehen, sicherere Alternativen voranzutreiben und die Menschen besser vor gefährlichen Chemikalien zu schützen. “

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der Europäischen Kommission zeigt, dass der Mangel an Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Chemikalien in alltäglichen Produkten die größte Sorge der Europäer um die Umwelt ist. Die Kenntnis der Menge, die Unternehmen produzieren, würde NGOs helfen, Menschen und Verbraucher zu schützen, fundierte Entscheidungen zu treffen, und gleichzeitig die Industrie ermutigen, nach sichereren Alternativen zu suchen.

Das umfangreiche Urteil wird noch von ClientEarth-Experten analysiert. ClientEarth und ChemSec überlegen, ob sie gegen das Urteil Berufung einlegen sollen.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Kommunikationsbeauftragten von ClientEarth, Rose Orlik: [E-Mail geschützt]

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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