Energiemarkt
Die Ölkoordinierungsgruppe bestätigt, dass es in der EU keine unmittelbaren Versorgungsengpässe gibt.
Experten der Europäischen Kommission, der EU-Länder, der Industrie, der Internationalen Energieagentur (IEA) und der NATO trafen sich am 23. Juli in der Ölkoordinierungsgruppe, um angesichts der erneuten Feindseligkeiten im Nahen Osten und der Blockade der Straße von Hormus über die Lage der Ölversorgungssicherheit in Europa zu beraten.
Die Gruppe bestätigte, dass derzeit kein Versorgungsengpass besteht. Die Nachfrage nach Rohöl und Ölprodukten in Europa kann weiterhin durch kommerzielle Lagerbestände und alternative Lieferungen von den Weltmärkten gedeckt werden. Die Dauer des Konflikts im Nahen Osten könnte jedoch in den kommenden Wochen und Monaten erhebliche Auswirkungen haben und die Märkte weiter verknappen.
Die Kommission wird weiterhin die Gesamtauswirkungen der Situation im Nahen Osten auf Europa bewerten, gegebenenfalls koordinierte Maßnahmen unterstützen und den regelmäßigen Austausch mit den EU-Ländern, der IEA und den Marktteilnehmern pflegen.
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