Energie
Ölkoordinierungsgruppe: Anhaltende Besorgnis über die Preise bei stabilem Angebot
Die Ölkoordinierungsgruppe trat heute erneut zusammen, um die aktuelle Lage am Ölmarkt zu bewerten. Das EU-Angebot ist vorerst stabil – allerdings bei hohen Preisen für Diesel und Kerosin, was die angespannte globale Marktsituation widerspiegelt. Diese Anspannung zeigt sich auch in den Lagerbeständen des Ölhubs Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen (ARA), die zwar unter ihrem Fünfjahresdurchschnitt liegen, sich aber in den letzten Wochen stabilisiert haben. Die europäischen Raffinerien arbeiten nahezu unter Volllast und reagieren positiv auf die Marktsignale.
Angesichts der Möglichkeit weiterer Störungen wird die Kommission die Situation in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten weiterhin sehr genau beobachten. EUROSTAT-Zahlen zeigen, dass die Notfallreserven auf einem hohen Niveau bleiben und im Falle von Marktstörungen verfügbar sind.
Eine Reihe von Mitgliedstaaten hat Maßnahmen dargelegt, die sie ergreifen, um die Preisbelastung – insbesondere für schutzbedürftige Verbraucher – zu verringern.
Das nächste Treffen der Ölkoordinierungsgruppe in ihrer ursprünglichen Form unter Einbeziehung der Industrie ist für den 15. Oktober 2026 geplant. Die Kommission bestätigte ihre Bereitschaft, bei Bedarf ein zusätzliches Treffen früher einzuberufen.
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