Energie
Die Kommission zieht Bilanz über die Lage auf den Ölmärkten angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten.
Bei einem heutigen Treffen der Ölkoordinierungsgruppe erörterten die Kommission und die EU-Länder die Versorgungssicherheit mit Öl in der EU angesichts der jüngsten Berichte über laufende Verhandlungen im Nahen Osten.
Die Ölkoordinierungsgruppe nahm Berichte zur Kenntnis, wonach sich die Handelsströme nach der vergangene Woche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran unterzeichneten Absichtserklärung langsam zu erholen beginnen. Die Gruppe merkte jedoch auch an, dass es einige Zeit dauern werde, bis Lieferungen aus der Region Europa erreichen.
Insgesamt hat sich der Markt für Erdölprodukte als stabil und widerstandsfähig erwiesen, wobei die gemeinsamen Maßnahmen der IEA dazu beigetragen haben, der EU eine zusätzliche Versorgungsquelle zu erschließen. Der Markt für Flugturbinenkraftstoff konnte die Auswirkungen der Schließung der Straße von Hormus abmildern, indem die fehlenden Mengen aus dem Nahen Osten teilweise durch Importe aus anderen Quellen ersetzt und die Flugturbinenkraftstoffproduktion in der EU erhöht wurde.
Was Rohöl betrifft, stellte der Konzern fest, dass die Lage vorerst stabil sei, was vor allem auf die weltweiten Lagerabbauprozesse der letzten Monate zurückzuführen sei.
Die Kommission und die EU-Mitgliedstaaten betonten angesichts der sich wandelnden Marktlage die Bedeutung einer fortgesetzten Koordinierung. Die Kommission und die Ölkoordinierungsgruppe werden die Versorgungssicherheit mit Öl in der EU weiterhin beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen koordinieren.
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