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Energie in Europa: Importabhängigkeit

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Das Energie in Europa – Ausgabe 2026 Interaktive Publikationen tragen dazu bei, Energiestatistiken verständlicher zu machen, indem sie Themen wie Energieprodukte, Abhängigkeiten, Quellen und Verbrauch beleuchten. Heute konzentrieren wir uns auf Energieimporte und die Importabhängigkeit.

Im Jahr 2024 waren Erdöl und Erdölprodukte (einschließlich Rohöl als Hauptbestandteil) die wichtigste importierte Energieproduktkategorie und machten 67 % der Energieimporte aus. EUEs folgen Erdgas (24 %), feste fossile Brennstoffe (4 %), Strom (3 %) und erneuerbare Energien (2 %). Bei den verschiedenen Produkten stammte der größte Anteil an Erdöl und Erdölprodukten aus den Vereinigten Staaten (16 %), Erdgas hauptsächlich aus Norwegen (30 %) und der größte Anteil der Importe fester fossiler Brennstoffe (hauptsächlich Kohle) aus Australien (31 %).

Die Energieimportabhängigkeitsquote der EU lag bei 57 %, was bedeutet, dass fast 60 % des Energiebedarfs der EU durch Nettoimporte gedeckt wurden. Die Abhängigkeitsquote variierte jedoch zwischen den einzelnen EU-Ländern. Die höchsten Werte wiesen Malta (98 %), Luxemburg (91 %) und Zypern (88 %) auf, die niedrigsten Estland (5 %), Schweden (27 %) und Lettland (29 %).

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Die interaktive Publikation führt Sie durch die wichtigsten Energieindikatoren in Europa und bietet Visualisierungen sowie kurze Zusammenfassungen der wichtigsten Ergebnisse. Sie ermöglicht es Ihnen, Energiedaten auf EU- und Länderebene zu erkunden und zu vergleichen.

Weitere Informationen

Methodische Anmerkungen

Die Energieabhängigkeitsrate misst, inwieweit ein Land oder eine Region auf externe Energiequellen angewiesen ist, um ihren Energiebedarf zu decken. Alle Länder der Welt, einschließlich der EU-Staaten, gelten als externe Energielieferanten. Die Energieabhängigkeit wird definiert als das Verhältnis der Nettoenergieimporte (Importe minus Exporte) zum Gesamtenergieverbrauch (Bruttoverfügbare Energie) des Landes oder der Region.

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