Strom-Interkonnektivität
ElectroGasMalta hat sein Kraftwerksprojekt Delimar zusammengefasst
Das Electrogas-Konsortium gab kürzlich auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse einer internen Prüfung seines Unternehmens bekannt. Das Unternehmen gab an, 2019 nach der Ernennung von drei neuen Direktoren eine umfassende interne rechtliche und forensische Prüfung eingeleitet zu haben. Die Prüfung ergab, dass es beim Projekt zum Bau eines Gaskraftwerks in Delimar unter Beteiligung von Siemens Projects Ventures und SOCAR Trading keine Anzeichen von Korruption gab.
Laut Energogas ergab die Prüfung keine Anzeichen von Verstößen in der Phase der Ausschreibung, des Baus des Kraftwerks und der Geschäftstätigkeit von Electrogas.
Electrogas berichtete auch, dass ElectroGas Malta, zu dem auch SOCAR Trading gehört, ein Projekt im Wert von mehr als 500 Millionen Euro für den Bau eines neuen 210-MW-Kraftwerks und eines LNG-Wiederverdampfungsterminals durchgeführt hat. In Zusammenarbeit mit Siemens und der lokalen Investmentgesellschaft GEM wurde 2013 eine öffentliche Ausschreibung in Malta gewonnen.
Es ist bekannt, dass sich die Geschäftsführung von Electrogas nach dem Rücktritt von Aktionär Jorgen Fenek geändert hat.
Fenech war Teil des Joint Ventures „Jam Holdings“, das 33.34 Prozent des Kraftwerks besitzt. SOCAR Trading und Siemens Projects Ventures halten jeweils 33.34 Prozent.
Im Jahr 2015 unterzeichnete ElectroGas Malta einen Vertrag mit SOCAR, der die exklusiven langfristigen Rechte zur Lieferung von LNG nach Malta für das Kraftwerk gewährt. Die erste LNG-Charge wurde im Januar 2017 auf die Insel geliefert, wodurch die Bedingungen für Malta geschaffen wurden, Heizöl als Stromerzeugungsquelle vollständig aufzugeben. Wie der maltesische Premierminister Joseph Muscat bereits erwähnt hat, hat dies dazu beigetragen, die Strompreise für die maltesische Bevölkerung um 25% zu senken und die toxischen Emissionen in die Atmosphäre um 90% zu senken.
ElectroGas Malta wird außerdem 18 Jahre lang Strom und Erdgas an das staatliche Energieunternehmen Enemalta liefern. Ein Projekt im Wert von mehr als 500 Mio. EUR für den Bau eines neuen 210-MW-Kraftwerks und eines LNG-Wiederverdampfungsterminals in Malta unter Beteiligung von SOCAR Trading wurde im Dezember 2014 gestartet und im Januar 2017 abgeschlossen.
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