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Klimawandel

#EPBD – „Energiesparen in Gebäuden schont den Geldbeutel und das Klima“

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Das Europäische Parlament hat die Einigung mit dem Rat über eine überarbeitete Richtlinie zur Energieeffizienz von Gebäuden (EPBD) bestätigt.

„Eine effizientere Energienutzung in unseren Gebäuden wird sowohl dem Klima als auch den Geldbeuteln der europäischen Bürger und Unternehmen zugute kommen und zu einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen europäischen Wirtschaft beitragen“, sagte Bendt Bendtsen, MdEP und Chefverhandlungsführer des Europäischen Parlaments für die Überarbeitung der Richtlinie Richtlinie.

Er unterstreicht die Tatsache, dass wir mehr als 40 % des europäischen Energieverbrauchs für Gebäude ausgeben, was es zwingend erforderlich macht, dass Gebäude eine bessere Leistung erbringen, um einen kosteneffizienten und signifikanten Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu leisten, wie im Pariser Klimaabkommen (COP21) vereinbart.

„Gleichzeitig wird es unsere Abhängigkeit von importierter Energie verringern, zum Beispiel von Öl aus dem Nahen Osten und russischem Gas. „Das ist ein wichtiger Faktor für die Verwirklichung der Energieunion innerhalb der EU“, sagte Bendtsen.

Die Vereinbarung beinhaltet eine Verpflichtung für die Mitgliedstaaten, nationale langfristige Strategien für einen hochgradig energieeffizienten und dekarbonisierten Gebäudebestand zu entwickeln und Zugang zu Finanzierungsinstrumenten zu ermöglichen, um private Gelder auf den Markt für energetische Sanierungen zu bringen und so den europäischen Gebäudebestand zu verbessern.

Die Überarbeitung befasst sich auch mit anderen Aspekten der Gebäudesanierung, wie der Förderung eines gesunden Raumklimas, der Sicherheit und der verbesserten Nutzung von Technologien wie Gebäudeautomations- und -steuerungssystemen und individueller Raumtemperaturregelung, um den Weg für kosteneffiziente Energieeinsparungen zu ebnen. Schließlich ermöglichen die neuen Vorschriften, dass Gebäude den Ausbau der Basisinfrastruktur für Elektromobilität vorantreiben und so den Übergang zu einer saubereren Mobilität in Europa unterstützen.

„Die neuen Regeln werden den Ausbau der Infrastruktur für Elektroautos vorantreiben, aber das muss auf nachhaltige, marktorientierte Weise geschehen. Ich erwarte, dass diejenigen, die mit der Stromerzeugung für den Verkehr Geld verdienen, auch für den Ausbau der Ladestationen verantwortlich sind“, so Bendtsen abschließend.

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Die EPBD ist das erste von acht Gesetzgebungsdossiers im sogenannten Clean Energy Package, das im November 2016 vorgelegt wurde und zu dem eine Einigung erzielt wurde. Das Paket ist auch ein wichtiger Bestandteil der Pläne zur Schaffung einer Energieunion in Europa.

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