Energie
Europa rüstet sich für die Fusionsenergie Wirklichkeit werden zu lassen
Die Europäische Kommission und die europäischen Fusionsforschungslabors starten heute ein europäisches gemeinsames Fusionsprogramm in Horizon2020 - 'EUROVerschmelzung'- das wird bedeutende Fortschritte auf dem Weg zur Realisierung der Fusionsenergie sicherstellen. Dieses gemeinsame Programm hat ein Gesamtbudget von mindestens €850 Millionen im Zeitraum 2014-18, von denen rund die Hälfte aus dem Forschungsprogramm für Fusionsenergie Euratom Horizon 2020 stammen wird.
Vizepräsident Oettinger, zuständig für Energie, sagte: „Die Fusion hat das Potenzial, eine zuverlässige, sichere, CO2-freie und nachhaltige Energiequelle zu werden. Der heutige Start unseres gemeinsamen europäischen Fusionsprogramms zeigt, wie Europa von der Bündelung seiner Forschungsstärke profitiert. EUROfusion bietet den Rahmen, damit Europa seine weltweit führende Position in der Fusionsforschung behaupten kann: Stellen wir uns nun der Herausforderung."
Ende 2012 einigten sich alle EU-Forschungslaboratorien auf einen detaillierten zielgerichteten Fahrplan für die Fusionsenergie bis 2050. Dieselben Laboratorien haben nun die EURO eingerichtetVerschmelzung Das Konsortium wird ein gemeinsames Fünfjahresprogramm umsetzen, um die wichtigsten wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen zu bewältigen, die in der Anfangsphase des Fahrplans identifiziert wurden. Der Schwerpunkt liegt in diesem Zeitraum auf der wissenschaftlichen und technischen Unterstützung des Internationalen Thermonuklearen Versuchsreaktors (ITER), der derzeit in Frankreich gebaut wird, und darauf, sicherzustellen, dass Europa vom Erfolg dieses Pionierprojekts profitieren kann. Insbesondere wird die derzeit weltweit größte Fusionsforschungsinfrastruktur – JET, der Gemeinsame Europäische Torus (JET) in Culham, Großbritannien – weiterhin von EUROPÄISCHEN ENERGIE- UND ENERGIE-GRUPPEN genutzt.Verschmelzung bis 2018 und wird eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung von ITER spielen.
EUROVerschmelzung Darüber hinaus werden grundlegende Fragen im Zusammenhang mit dem Fusionsdemonstrationsreaktor der nächsten Generation – DEMO – behandelt, der an das Stromnetz angeschlossen wird und eine Blaupause für den weltweiten Einsatz von Fusionsreaktoren liefert. So kann die Fusion neben erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie dazu beitragen, den weltweit wachsenden Energiebedarf nach 2050 zu decken. EUROVerschmelzung wird seine enge Zusammenarbeit mit der europäischen Industrie und Fusion for Energy - der Europäischen Agentur für ITER - fortsetzen.
Mehr Infos
EUROfusion
Fusions-Roadmap
EFDA
ITER-Organisation
JET
MEMO / 14 / 570
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