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Kommission begrüßt allgemeinen Ansatz zur Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter

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Die Kommission begrüßt den vom Rat angekündigten allgemeinen Ansatz zur Vorschläge der Kommission zur Mehrwertsteuer im digitalen ZeitalterDurch die Förderung der Digitalisierung macht dieses Paket das EU-Mehrwertsteuersystem unternehmensfreundlicher und widerstandsfähiger gegen Betrug. Die neuen Vorschriften stellen zudem einen ersten Schritt zur Bewältigung der Herausforderungen dar, die sich durch die Entwicklung der Plattformwirtschaft ergeben, und tragen dazu bei, gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen Online- und traditionellen kurzfristigen Beherbergungs- und Transportdienstleistungen zu schaffen.

    Mit diesem Paket werden drei Maßnahmen eingeführt:

    1. Das neue System führt eine einheitliche digitale Echtzeitberichterstattung für Mehrwertsteuerzwecke auf der Grundlage elektronischer Rechnungsstellung für grenzüberschreitende Transaktionen ein, die den Mitgliedstaaten rechtzeitig die wertvollen Informationen liefert, die sie benötigen, um den Kampf gegen Mehrwertsteuerbetrug zu intensivieren. Darüber hinaus wird die elektronische Rechnungsstellung die Geschäftstransformation im digitalen Zeitalter beschleunigen, indem sie Abläufe rationalisiert, Compliance und Sicherheit gewährleistet, datengesteuerte Entscheidungsfindung ermöglicht und die Skalierbarkeit für zukünftiges Wachstum und Innovation unterstützt.
    2. Darüber hinaus werden die Betreiber der Plattformwirtschaft im Personenbeförderungs- und Kurzzeitvermietungssektor für die Erhebung und Abführung der Mehrwertsteuer an die Steuerbehörden verantwortlich sein, wenn der zugrunde liegende Lieferant keine Mehrwertsteuer erhebt. Diese Maßnahme wird zu faireren Wettbewerbsbedingungen zwischen Online- und traditionellen Diensten beitragen und den zugrunde liegenden Gastgebern und Fahrern das Leben erleichtern, da sie nicht mehrwertsteuerpflichtig sind.    
    3. Schließlich wird diese Initiative die Notwendigkeit mehrerer Mehrwertsteuerregistrierungen in unterschiedlichen Mitgliedstaaten weiter reduzieren und das bereits bestehende „One-Stop-Shop“-Modell für Einkaufshandelsunternehmen erweitern.

    Nächste Schritte
    Es wird erwartet, dass die EU-Finanzminister den Vorschlag nach einer erneuten Konsultation mit dem Europäischen Parlament annehmen.

    Hintergrund
    Die Mehrwertsteuer ist eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Behörden der Mitgliedstaaten. Nach den neuesten Mehrwertsteuerlückenbericht 2023verloren die Mitgliedstaaten im Jahr 61 rund 2021 Milliarden Euro an Mehrwertsteuereinnahmen. Um diese Verluste auszugleichen und auf die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft zu reagieren, schlug die Kommission im Dezember 2022 vor, die Mehrwertsteuerpflichten durch die Förderung des digitalen Wandels zu modernisieren. Dieses Gesetzespaket wurde im Aktionsplan 2020 für faire und einfache Besteuerung zur Unterstützung der Konjunkturerholung.

    Weitere Informationen

    Allgemeine Ausrichtung des Rates

    Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter

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