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EU und #ASEAN vereinbaren Freihandelsabkommen wieder auf Tagesordnung zu setzen

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Die Europäische Union und der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) erklärten am Freitag, dass die beiden Blöcke versuchen würden, Pläne für ein Freihandelsabkommen (FTA) zwischen ihnen wiederzubeleben, da die europäischen Länder das starke Wachstum der Region nutzen wollen. schreibt Neil Jerome Morales.
Die EU und die 10-Nation ASEAN haben Gespräche über einen Pakt in 2007 aufgenommen, den Prozess jedoch zwei Jahre später abgebrochen. Die EU entschied sich stattdessen für bilaterale Verhandlungen mit einzelnen Staaten.

Diese Gespräche verliefen uneinheitlich. Bisher wurden nur mit Singapur und zuletzt Vietnam Vereinbarungen getroffen, die jedoch noch umgesetzt werden müssen.

Handelskommissarin Cecilia Malmstrom (Abbildung) teilte mit, dass am Freitag (10 März) zwischen der EU und hochrangigen ASEAN-Vertretern beschlossen wurde, einen Rahmen für die Wiederaufnahme der Gespräche zu schaffen, aber es gab bisher keinen festgelegten Zeitrahmen.

„Wir glauben, dass es wichtig ist, zwei wachsende Märkte miteinander zu verbinden und möglichst viele Handelshemmnisse zu beseitigen“, sagte sie Reportern in Manila.

„Ein interregionales Abkommen zwischen der EU und ASEAN ist ein langfristiges Ziel, das wir seit vielen Jahren diskutieren. Wir unternehmen jetzt Schritte in diese Richtung.“

Ein Handelsabkommen mit ASEAN würde die EU mit dem siebtgrößten Markt der Welt verbinden, einem Markt mit starkem Wachstum bei den Verbrauchern und der Mittelschicht, insbesondere in Vietnam und auf den Philippinen, die zu den leistungsstärksten Volkswirtschaften der Welt zählen.

Die ASEAN-Region hat eine Bevölkerung von 622 Millionen und eine Volkswirtschaft von 2.6 Billionen US-Dollar. Sie wird hauptsächlich von Konsum, Export und Produktion angetrieben, wobei Europa ein wichtiger Importeur von Waren ist.

Die ersten EU-ASEAN-Verhandlungen wurden größtenteils aufgrund der Komplexität der Festlegung gemeinsamer Standards bei 10 Southeast Asian abgebrochen Länder mit verschiedenen politischen Systemen und starken Unterschieden in der Größe ihrer Volkswirtschaften und Bevölkerungen.

Menschenrechtsprobleme waren für viele ASEAN-Staaten, wie Vietnam, Thailand, Malaysia, Kambodscha und Laos, ein Problem, das die EU daran hinderte, die Menschenrechte in ihrer Handelspolitik zu berücksichtigen.

ASEAN orientiert sich weitgehend an der Europäischen Union, muss jedoch noch gemeinsame Standards wie den freien Verkehr von Waren, Kapital und Arbeit festlegen. Anders als in Brüssel gibt es keine Behörde, die befugt ist, Vereinbarungen durchzusetzen.

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Gastbeitrag - Meinung

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