Wirtschaft
# G20: Laut IWF müssen die Staats- und Regierungschefs angesichts der Bedrohung der Weltwirtschaft Maßnahmen identifizieren

Der IWF hat auf dem Finanzministertreffen in China nächste Woche seine Überlegungen zu den notwendigen Maßnahmen dargelegt. Da der Shanghai Composite Index um weitere 6.4 Prozent fällt, besteht die Gefahr weiterer wirtschaftlicher Probleme. Das in der Winterprognose der Europäischen Kommission prognostizierte schwache Wachstum könnte sich als optimistisch erweisen. Der IWF betont, dass Geldpolitik allein nicht ausreichen wird, wenn sich die Lage verschlechtert. Schuldenerlasse und fiskalische Anreize seien erforderlich.
Shanghai wird an diesem Wochenende Finanzminister und Zentralbankgouverneure zum ersten Ministertreffen unter Chinas Präsidentschaft der Gruppe der Zwanzig begrüßen. Das Treffen findet zu einem für die Weltwirtschaft kritischen Zeitpunkt statt. Eine Notiz von IWF-Mitarbeitern als Hintergrund für das G20-Treffen, Globale Perspektiven und politischen Herausforderungen, verweist auf eine laue Erholung, und warnt davor, dass schwächere globale Wachstum auch in den Karten sein könnten. Dies erfordert eine starke Reaktion der Politik, sowohl national als auch multilaterale, auch von der G20.
Warum ein schwächeres Wachstum? Das G20 Surveillance Hinweis (G20-Hinweis) zitiert eine Vielzahl von Faktoren bei der Arbeit: Bedenken hinsichtlich der globalen Auswirkungen des Übergangs Chinas zu einem ausgewogeneren Wachstum; Anzeichen von Bedrängnis in anderen großen aufstrebenden Märkten, einschließlich fallender Rohstoffpreise; und eine Zunahme der globalen Risikoaversion, die zu einem erheblichen Rückgang der Aktienmärkte führt. Es gibt mehr. Weitere Schocks nichtwirtschaftlicher Herkunft - im Zusammenhang mit geopolitischen Konflikten Flüchtlinge, Terrorismus und globale Epidemien könnten auch erhebliche Auswirkungen auf die Konjunktur haben.
Was gegen die zunehmenden Risiken für die Erholung zu tun ist, ist vielleicht die wichtigste Frage vor den Finanzchefs in Shanghai. Hier ist der G20-Hinweis sehr deutlich: Es gibt jetzt weniger Raum für Selbstzufriedenheit. Die politischen Entscheidungsträger können und sollten schnell handeln, um das Wachstum anzukurbeln und Risiken einzudämmen.
Wie? Nun, der Policy Mix ist wichtig. Für viele Länder fordert der IWF eine Mischung aus Nachfrageunterstützung und Strukturreform. Wenn dies richtig gemacht wird, werden sich diese Richtlinien gegenseitig verstärken und ein stärkeres und nachhaltigeres Wachstum schaffen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Erkenntnis, dass eine akkommodierende Geldpolitik, obwohl sie immer noch dringend benötigt wird, dies nicht alleine tun kann. Es muss einen umfassenden Ansatz geben, einschließlich der Finanzpolitik (wo steuerlicher Spielraum vorhanden ist) und der Bilanzreparatur. Wenn möglich, sollten Rohstoffexporteure aus Schwellenländern, die von niedrigeren Rohstoffpreisen betroffen sind, Steuerpuffer nutzen und ihren Wechselkurs bei der Anpassung helfen lassen.
eine starke Reaktion der Politik auf der G20 Ebene koordiniert ist ebenso dringlich. Die G20 müssen jetzt planen und proaktiv Maßnahmen identifizieren, die schnell ausgerollt werden könnte, wenn die Abwärtsrisiken materialisieren. Die G20 Hinweis empfiehlt auch andere Organismen für gemeinsame Anstrengungen, wie die globalen Finanzsicherheitsnetz und Ring-Fencing-Spillovers von nichtwirtschaftlichen Schocks zu verbessern.
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