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#Monaco: Kampf gegen Steuerhinterziehung – Europäische Union und Fürstentum Monaco paraphieren neues Steuertransparenzabkommen

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Die EU und Monaco haben heute 22 im Februar ein neues Steuertransparenzabkommen paraphiert, das einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Bekämpfung der Steuerhinterziehung darstellt. Das Abkommen sieht vor, dass Monaco und die EU-Mitgliedstaaten ab 2018 automatisch Informationen über die Bankkonten ihrer jeweiligen Staatsangehörigen untereinander austauschen. Die Datenerfassung beginnt am 1. Januar 2017. Die formelle Unterzeichnung des neuen Abkommens soll noch vor dem Sommer erfolgen, sobald der Rat den Vorschlag der Kommission genehmigt hat.

Die Vereinbarung spiegelt den politischen Willen des Fürstentums zu mehr Steuertransparenz zu bewegen.

Pierre Moscovici, EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll, ist der Ansicht: „Dieses Abkommen markiert den Beginn einer neuen Ära zwischen Monaco und der EU. Wir beide wollen Steuerbetrug zum Wohle ehrlicher Steuerzahler bekämpfen. Dieses Abkommen ist ein Schritt nach vorn, um unser Ziel auf effiziente und faire Weise zu erreichen.“

Jean Castellini, monegassischer Finanz- und Wirtschaftsminister, erklärte: „Die Paraphierung dieses Abkommens ist ein weiteres Beispiel für die von Monaco verfolgte Politik zur Bekämpfung der internationalen Steuervermeidung und -hinterziehung. Dies geschieht im Rahmen der Verpflichtung des Landes, Abkommen zu schließen, die die von der Europäischen Union und dem OECD Global Forum entwickelten internationalen Standards für den Informationsaustausch einhalten.“

Im Rahmen der neuen Vereinbarung, die Mitgliedstaaten die Namen, Adressen, Steueridentifikationsnummern und Geburtsdaten ihrer Bewohner mit Konten in Monaco, sowie bestimmte andere Finanzinformationen, einschließlich Kontoguthaben erhalten. Das vorgesehene Verfahren entspricht der neuen OECD und G20 globalen Standard für den automatischen Informationsaustausch. Intensivierung der Informationsaustausch den Steuerbehörden ermöglichen, besser Betrügern bekämpfen, zugleich wirken als Abschreckung für diejenigen, die versucht sind, sich zu verstecken Einkommen und Vermögen im Ausland. Die EU ähnliche Abkommen in 2015 mit der Schweiz (IP / 15 / 5043), San Marino (IP / 15 / 6275), Liechtenstein (IP / 15 / 5929) Und in diesem Jahr mit Andorra (IP / 16 / 288).

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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