Wirtschaft
EU-Kommissar Michel Barnier begrüßt Votum des Europäischen Parlaments zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen
„Ich gratuliere [
sagt Michel Barnier, der sich das Europäische Parlament vorgestellt hat, als es heute die Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen angenommen hat, die eine der Prioritäten der Binnenmarktakte ist.
Der heute angenommene Text wird es Berufstätigen, die sich in anderen Mitgliedstaaten niederlassen oder dort Dienstleistungen erbringen möchten, erleichtern, ihre Qualifikationen anerkennen zu lassen, und gleichzeitig Verbrauchern und Bürgern einen besseren Schutz gewährleisten. Die erzielte Ausgewogenheit spiegelt den Geist der Zusammenarbeit zwischen den Institutionen wider, der während der Diskussionen zur Modernisierung dieser Richtlinie vorherrschte. Ich bin überzeugt, dass der Rat diese überarbeitete Richtlinie in den kommenden Wochen verabschieden wird, sodass sie noch vor Jahresende in Kraft treten kann.
Der Europäische Berufsausweis – ursprünglich eine Idee des Europäischen Parlaments – stellt eine der wichtigsten Änderungen dieser Richtlinie dar. Die Einführung dieses Ausweises, der für bestimmte Berufe vorgeschlagen wird, ermöglicht interessierten Bürgern eine einfachere und schnellere Anerkennung ihrer Qualifikationen. Der Ausweis basiert auf dem Binnenmarkt-Informationssystem (IMI) und wird in Form eines elektronischen Zertifikats ausgestellt. Mehrere Berufsgruppen haben bereits Interesse an der Nutzung dieses Ausweises bekundet.
Die Richtlinie enthält weitere Maßnahmen, die die Mobilität von Fachkräften innerhalb der Europäischen Union fördern und für die die Unterstützung des Parlaments von entscheidender Bedeutung war. Dank gemeinsamer Ausbildungsrahmen wird das System der automatischen Anerkennung auf neue Berufe ausgeweitet. Junge Hochschulabsolventen, die einen reglementierten Beruf ergreifen möchten, können von dieser Richtlinie profitieren und ihr Praktikum ganz oder teilweise im Ausland absolvieren.
Das Europäische Parlament hat außerdem die Vorschläge zur Stärkung des Verbraucher- und Patientenschutzes weitgehend unterstützt. Dies betrifft insbesondere die Schaffung eines Warnmechanismus für Angehörige der Gesundheits- und Bildungsberufe, denen die Ausübung ihres Berufs in einem anderen Mitgliedstaat untersagt oder die von ihm suspendiert wurden.
Ich möchte insbesondere die Arbeit der Berichterstatterin Bernadette Vergnaud und der Schattenberichterstatter würdigen. Ihr Engagement und ihre Kompromissbereitschaft haben es uns ermöglicht, einen Text zu erarbeiten, der neue Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Fachkräfte schafft und gleichzeitig den Schutz von Verbrauchern und Patienten gewährleistet.
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