Economy
"Machen wir den Dialog zum Erfolg - wir sind es den Migranten der Welt schuldig", sagt IOM bei der UNO
Während sich die Länder in New York zum zweiten hochrangigen UN-Dialog über internationale Migration und Entwicklung (HLD) versammeln, wird die Internationale Organisation für Migration (IOM) fordert die Staats- und Regierungschefs nachdrücklich auf, Unterschiede zu überwinden und konkrete Maßnahmen für globale Migrationsmaßnahmen zu vereinbaren.
"Wir können es uns nicht leisten, diese Gelegenheit zu verpassen", sagte IOM-Generaldirektor Botschafter William Lacy Swing. "Wir haben die Chance, für Millionen von Migranten und ihre Familien etwas zu bewirken." Seit der 1. UN-HLD im Jahr 2006 haben mehr Länder die Bedeutung der Migration im 21. Jahrhundert erkannt, auch als Wegbereiter für die Entwicklung.
Wir stehen heute vor einer schwierigen Entscheidung: Entweder wir wählen den einfachen Weg und machen so weiter wie bisher – ein Szenario, in dem Migranten Opfer von Missbrauch werden und Menschenhändler, Schmuggler, Anwerber und skrupellose Arbeitgeber die Profite einstreichen, während die immensen Entwicklungsvorteile der Migration für Migranten und ihre Herkunfts- und Zielländer vertan werden. Oder wir wählen den ehrenwerten Weg der Migrationssteuerung. Wir könnten die Erleichterung, nicht die Einschränkung der Migration zur Priorität machen, wir könnten Migration als einen Prozess betrachten, der gesteuert werden muss, statt als ein Problem, das gelöst werden muss, und wir könnten uns dafür einsetzen, den Menschen mehr Möglichkeiten zu geben, ihre Ziele und ihr Potenzial durch Mobilität zu verwirklichen.
Die IOM hat eine Reihe von Handlungsempfehlungen zur internationalen Migration vorgelegt, um die Situation von Migranten, Herkunfts- und Zielländern zu verbessern. Dazu gehört die Verbesserung der Wahrnehmung von Migranten und Migration sowie die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, um die Rechte von Migranten zu schützen. Unter dem Motto „Es ist erstaunlich, was Migranten bringen“ präsentiert die IOM auf dem HLD eine Informationskampagne über die überaus positiven Beiträge von Migranten.
Im Rahmen seiner Beiträge zur HLD wird IOM auch seinen Weltmigrationsbericht 2013 vorlegen: Wohlbefinden und Entwicklung von Migranten, der die Auswirkungen der Migration auf das Wohlbefinden des Einzelnen bewertet, anstatt nur die Migrantenstatistik oder die wirtschaftlichen Auswirkungen der Migration zu messen. Es spricht auch dafür, die Qualität der Forschung und Datenerfassung zur Migration als Grundlage für eine solide Politikgestaltung zu verbessern. Die 2. HLD findet am 3. und 4. Oktober 2013 auf der UN-Generalversammlung in New York statt. Um mehr über die Empfehlungen und Beiträge der IOM zur HLD zu erfahren, klicke hier.
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