Wirtschaft
Jugendarbeitslosigkeit: Stellen Sie gute Praktika sicher, sagen die Europaabgeordneten
Jugendgarantie-Programme allein reichen nicht aus, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken, warnen die Abgeordneten. In zwei separaten Entschließungen vom 11. September fordern sie weitere Maßnahmen, um jungen Menschen den Übergang in Arbeit oder Ausbildung zu erleichtern, sowie EU-Unterstützung und Qualitätsstandards für Praktika und Lehrstellen.
„Über die Jugendgarantie hinaus müssen die Bemühungen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auf einer umfassenden Strategie beruhen, die auch Maßnahmen zur Unterstützung von KMU, zur Förderung des Unternehmertums junger Menschen und zur Verringerung des Schulversagens umfasst“, sagte Berichterstatterin Joanna Katarzyna Skrydlewska (EVP, PL) in der Debatte vor der Abstimmung über die Entschließung des Beschäftigungsausschusses.
Jugendgarantiesysteme, die sicherstellen sollen, dass jungen Menschen unter 25-Jahren innerhalb von vier Monaten nach ihrer Arbeitslosigkeit ein Arbeitsplatz, eine Ausbildung oder ein Praktikum angeboten wird, sollten um Absolventen unter 30-Jahren erweitert werden.
In der Debatte betonten die Europaabgeordneten auch die Notwendigkeit, die nationalen Bildungssysteme auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes abzustimmen. Sie forderten auch eine bessere Anerkennung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die außerhalb der formalen Bildung erworben wurden, z. B. durch Praktika, Freiwilligenarbeit oder Sozialarbeit.
EU-Unterstützung für qualitativ hochwertige Praktika und Lehrstellen
Die Europaabgeordneten fordern die EU-Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, alle Hindernisse für grenzüberschreitende Praktika für junge EU-Bürger zu beseitigen. Die EU sollte mehr tun, um Initiativen zu unterstützen, die qualitativ hochwertige Lehrlingsverträge vervielfachen und die Mobilität und Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen verbessern.
Auszubildende nicht ausbeuten
Um die Arbeitgeber davon abzuhalten, junge Praktikanten auszubeuten, fordern die Europaabgeordneten, dass die EU Qualitätsstandards für Bezahlung, Arbeitsbedingungen sowie Gesundheit und Sicherheit einführt.
Die Entschließung des Beschäftigungsausschusses wurde mit 517-Stimmen bei 77-Stimmenthaltungen und der Kulturausschuss mit 86-Stimmen bei 612-Stimmenthaltungen angenommen.
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