Economy
Labour-Abgeordneten begrüßen neue Lebensmittelkennzeichnung Vorschläge
Labour-Abgeordnete haben neue Vorschläge der Europäischen Kommission zur Kennzeichnung von Fleisch begrüßt.
Den Plänen zufolge muss auf den Herkunftslandetiketten für Frischfleisch das Land oder die Länder angegeben werden, in denen das Tier aufgezogen und anschließend geschlachtet wurde. Die neuen Maßnahmen umfassen frisches Schweinefleisch, Geflügel und Lamm; Rindfleisch fällt bereits unter die bestehende Gesetzgebung.
Glenis Willmott, MdEP und gesundheitspolitische Sprecherin der Labour-Partei im Europäischen Parlament, sagte:
Der Pferdefleischskandal hat deutlich gemacht, wie dringend notwendig eine ehrliche Lebensmittelkennzeichnung ist. Vor zwei Jahren schlug ich EU-weite Maßnahmen zur Kennzeichnung des Herkunftslandes von Fleisch in verarbeiteten Lebensmitteln vor – doch die Lebensmittelindustrie hat es mit Unterstützung der britischen Regierung geschafft, unsere Pläne zu durchkreuzen.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass das Herkunftsland für unverarbeitetes Fleisch bis zum nächsten Jahr gekennzeichnet werden soll, und ich begrüße die diesbezüglichen Pläne der Kommission. Ich fordere sie dringend auf, sich den Eigeninteressen der großen Lebensmittelindustrie entgegenzustellen und ähnliche Vorschläge für Fleisch in verarbeiteten Lebensmitteln vorzulegen.
Wenn die Hersteller das Herkunftsland ihres gesamten Fleisches angeben müssten, hätten sie ihre Lieferkette deutlich besser im Griff. Außerdem müssen wir unsere Fleischkontrollvorschriften in ganz Europa verschärfen, um einen solchen Betrug zu verhindern.“
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