Verteidigung
1. und 2. Jugendpolitischer Dialog zu Sicherheit und Verteidigung
4. März 2025 in Brüssel, Belgien
Alle 27 EU-Kommissare wurden eingeladen, innerhalb der ersten 100 Tage ihrer Amtszeit jugendpolitische Dialoge zu organisieren. Ziel dieser Initiative ist es, die Jugend Europas in die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der EU einzubeziehen und sicherzustellen, dass ihre Perspektiven angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen zur Gestaltung der Zukunft der europäischen Sicherheit beitragen.
Angesichts des aktuellen geopolitischen Kontexts und der verschiedenen Sicherheitsbedrohungen für die EU – darunter unter anderem wirtschaftliche, strategische, Cybersicherheits- und hybride Bedrohungen durch staatliche und nichtstaatliche Akteure – sind die Themen dieser Jugendpolitikdialoge zu Sicherheit und Verteidigung besonders wichtig.
Andrius Kubilius, Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, zuständig für die Generaldirektion Verteidigungsindustrie und Raumfahrt (GD DEFIS), wird am 4. März 2025 in Brüssel (Belgien) zusammen mit Glenn Micallef, Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, Gastgeber des ersten Jugendpolitischen Dialogs zu Sicherheit und Verteidigung sein. Der zweite Jugendpolitische Dialog wird von Kommissar Kubilius vom 27. bis 29. März 2025 in Vilnius (Litauen) ausgerichtet. Junge Menschen aus der ganzen EU werden eingeladen, während dieser beiden Dialoge direkt mit Kommissar Kubilius zu sprechen. Eine Delegation ukrainischer Jugendlicher wird ebenfalls per Fernzugriff am zweiten Dialog in Vilnius teilnehmen.
Thema der 1.st Jugendpolitischer Dialog: Junge Stimmen in der europäischen Verteidigung – Dialog und Verständnis fördern
Dieser Dialog untersucht die Rolle junger Menschen bei der Gestaltung der europäischen Friedens- und Sicherheitslandschaft und die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Bewältigung neuer Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht die Schaffung einer Plattform für junge Menschen, um mit den Kommissaren über Fragen der Sicherheit, Verteidigung und der Rolle der Jugend bei der Förderung von Frieden und Stabilität zu diskutieren.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bewusstsein und Engagement.
Zentrale Themen des ersten Jugendpolitikdialogs zu Sicherheit und Verteidigung sind:
- Die EU als Friedensprojekt: Die Wahrnehmung geopolitischer Bedrohungen durch Jugendliche
Die Europäische Union wird seit langem als Friedensprojekt gepriesen, das die Zusammenarbeit und Stabilität zwischen ihren Mitgliedstaaten fördert. Die aktuelle geopolitische Landschaft bringt jedoch neue Herausforderungen und Unsicherheiten mit sich. Der Dialog wird untersuchen, wie junge Menschen die Kriegsgefahr wahrnehmen und wie sie sich der sich entwickelnden geopolitischen Dynamiken bewusst sind, sowie das Risiko, den Frieden als selbstverständlich zu betrachten. Wir werden diskutieren, ob sie den Krieg als eine reale und unmittelbare Bedrohung betrachten und wie dies ihre Ansichten über Frieden und Sicherheit in Europa prägt.
- Verteidigungsbereitschaft der EU
Angesichts potenzieller Sicherheitsbedrohungen ist es entscheidend, die Verteidigungsbereitschaft der EU und die Rolle junger Menschen bei ihrer Verbesserung zu bewerten. Der Dialog wird untersuchen, ob junge Menschen die EU für ausreichend gerüstet halten, um auf unmittelbare Bedrohungen zu reagieren, und welche Maßnahmen ihrer Meinung nach zur Stärkung der Sicherheit ergriffen werden sollten. Wir werden untersuchen, welche besonderen Beiträge junge Menschen zur Verteidigung und Sicherheit der EU leisten können, was Vorbereitung bedeutet und welche Auswirkungen sie auf junge Menschen hat und welche Kompromisse sie bereit sind einzugehen. Mögliche Themen sind Diskussionen über Wehrpflicht, Investitionsprioritäten und die Balance zwischen Sicherheit und anderen gesellschaftlichen Bedürfnissen.
- Der Mehrwert der EU
Die Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten im Bereich der Verteidigung ist von entscheidender Bedeutung. In diesem Dialog wird erörtert, wie die Zusammenarbeit die Verteidigungsfähigkeiten und -bereitschaft der EU verbessern und über das hinausgehen kann, was einzelne Nationen allein erreichen können. Wir werden die Rolle der Jugend bei der Befürwortung und Mitwirkung an diesen kollektiven Verteidigungsstrategien untersuchen und die Bedeutung ihres Engagements für die Gestaltung einer sicheren Zukunft für Europa hervorheben.

Factsheets zur europäischen Verteidigungsindustrie
Die GD DEFIS hat eine Reihe kurzer Factsheets veröffentlicht, um ihre Aktivitäten und Initiativen in der Verteidigungsindustrie hervorzuheben und zu erläutern. Sie sind hier verfügbar:
- Informationsblatt der EU-Verteidigungsindustrie zum Gesetz zur Unterstützung der Munitionsproduktion (ASAP):
- Informationsblatt der EU-Verteidigungsindustrie zum Europäischen Verteidigungsfonds:
- Informationsblatt zur europäischen Verteidigungsindustrie (EDIS)
- Informationsblatt zur EU-Verteidigungsindustrie über den „Gesetz zur Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie durch ein gemeinsames Beschaffungsgesetz“ (EDIRPA)
- Informationsblatt zur EU-Verteidigungsindustrie über das Europäische Programm zur Verteidigungsindustrie (EDIP)
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