Verbrechen
Die Kommission schlägt neue Maßnahmen zur besseren Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität und des Terrorismus vor.
Die Europäische Kommission hat Maßnahmen vorgeschlagen, um die Reaktion der EU auf die sich wandelnde Kriminalitätslandschaft zu stärken, die immer komplexer, internationaler und digitaler wird. Um Kriminalität wirksam zu bekämpfen, müssen Polizei, Zoll, Staatsanwaltschaft und Gerichte von Beginn der Ermittlungen bis zum endgültigen Urteil eng zusammenarbeiten.
Europol und Eurojust sind EU-Agenturen, die eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung organisierter, grenzüberschreitender krimineller Netzwerke, Terroristen und feindlicher Akteure spielen. Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, ihre Kapazitäten und Aufgaben zu stärken, um die Verbrechensbekämpfung zu verbessern, Straftäter effizienter vor Gericht zu bringen und die EU-Bürger besser zu schützen.
Europol – Unterstützung der EU-Länder im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität
Die neuen Regeln werden sicherstellen, dass Europol die EU-Länder besser unterstützen kann bei:
- Automatisierter und schnellerer Informationsaustausch, der die Zusammenarbeit in Echtzeit bei Ermittlungen ermöglicht.
- Einrichtung von Europol-Unterstützungsbüros, die mit ehemaligen Europol-Beamten besetzt sind und den EU-Ländern eine stärkere operative Unterstützung bieten.
- Schaffung eines Technologie- und Innovationszentrums, das einen EU-weiten Überblick über den Fähigkeitsbedarf der Strafverfolgungsbehörden liefern kann
- Eine engere Zusammenarbeit mit EU-Agenturen und -Einrichtungen wie Eurojust und der Europäischen Staatsanwaltschaft sowie eine verstärkte internationale Kooperation mit Partnerländern zur gemeinsamen Bekämpfung der globalen grenzüberschreitenden Kriminalität.
Eurojust – Unterstützung nationaler Staatsanwälte und Justizbehörden
Die neuen Regeln werden die Kapazitäten von Eurojust stärken durch
- stärkere operative Unterstützung, damit Eurojust aus eigener Initiative Verbindungen zwischen Fällen aufdecken kann.
- Ausweitung des Mandats von Eurojust auf neue Kriminalitätsbereiche wie Cyberkriminalität oder geschlechtsspezifische Gewalt
- Verbesserung der Entscheidungsfindung durch agilere Prozesse und schnelleres Handeln in dringenden und komplexen Fällen
- Verbesserung der Zusammenarbeit mit Europol und der Europäischen Staatsanwaltschaft
- stärkere internationale Zusammenarbeit mit Drittländern
Diese Maßnahmen werden die Zusammenarbeit und Komplementarität zwischen EU-Agenturen und nationalen Behörden, einschließlich Polizei, Zoll und Gerichten, verbessern.
Die Kommission schlägt unter anderem auch Folgendes vor: zur Aktualisierung der europäischen Ermittlungsordnung, ein schnelles und standardisiertes Verfahren zur grenzüberschreitenden Beweiserhebung aus anderen EU-Ländern in Strafsachen, um die Antragstellung zu vereinfachen.
Es führt außerdem ein neues ein Europäische Verordnung zur Fernteilnahme zu Ermöglichen Sie es Verdächtigen, Angeklagten und Opfern, von einem anderen EU-Land aus per Fernzugriff an Strafgerichtsverhandlungen teilzunehmen.
Weitere Informationen
Faktenblatt zum neuen Mandat von Europol
Faktenblatt zum neuen Mandat von Eurojust
ProtectEU-Strategie für innere Sicherheit
Über Europol – Wir tragen zu einem sichereren Europa bei
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