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Verbrechen

OLAF und Partner verstärken Zusammenarbeit im Kampf gegen Tabakbetrug

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Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) veranstaltete vom 16. bis 18. September in Zusammenarbeit mit dem finnischen Zoll die jährliche OLAF-Tabakkonferenz in Helsinki, Finnland. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die neuesten Betrugstrends und Herausforderungen, um den Kampf gegen Tabakbetrug zu intensivieren.

Tabakschmuggel und illegale Produktion bleiben eine anhaltende und sich weiterentwickelnde Bedrohung und stellen weltweit weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. Sie entziehen den öffentlichen Haushalten Milliarden an Steuereinnahmen und untergraben die öffentliche Gesundheitspolitik. Im Mittelpunkt der diesjährigen Diskussionen standen neue Handelswege und neu auftretende Betrugsmaschen.

Die wachsende Beliebtheit von E-Zigaretten, insbesondere bei jungen Konsumenten, macht sie zu einem attraktiven Markt für Betrüger. Zollbehörden weltweit stehen bei der Bekämpfung dieses Phänomens vor erheblichen Herausforderungen und haben sich darauf geeinigt, ihre Zusammenarbeit zu verstärken, Informationen auszutauschen und die Durchsetzungsbemühungen zu koordinieren.

An der Veranstaltung nahmen über 100 Interessenvertreter aus allen EU-Mitgliedstaaten und wichtigen Partnerländern teil, darunter Australien, China, Ägypten, Norwegen, die Türkei, die Ukraine und das Vereinigte Königreich. Auch Europol und die WCO nahmen an der Veranstaltung teil.

Die amtierende Generaldirektorin des OLAF, Salla Saastamoinen, betonte: „Betrüger passen sich ständig an, um neue Produkte und Schlupflöcher auszunutzen. Die organisierte Kriminalität wird von den illegalen Gewinnen, die dieser Handel einbringen kann, angezogen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Zoll- und Strafverfolgungsbehörden weltweit können wir die Gesundheit der Bürger besser schützen, Einnahmen sichern und die illegalen Netzwerke hinter diesem Handel zerschlagen. So erhöhen wir die Sicherheit in Europa.“

Samy Gardemeister, Direktor des finnischen Zolls, fügte hinzu: „Der Zoll muss die gesamte Lieferkette bei Importen im Blick behalten. Im finnischen Fall ist zudem die Hafensicherheit von entscheidender Bedeutung. Auch in der EU werden nicht konforme, illegale Produkte hergestellt. Um dieser Bedrohung entgegenzuwirken, brauchen wir eine enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sowie den Austausch von Erkenntnissen und Informationen, ergänzt durch neue Technologien.“

Die Konferenz findet mittlerweile zum 28. Mal statt.th Ausgabe, bleibt ein Eckpfeiler der OLAF-Strategie zur Förderung der operativen Zusammenarbeit, des Informationsaustauschs und der Stärkung gemeinsamer Maßnahmen gegen Tabakbetrug. Durch die Zusammenführung von Zollbehörden, internationalen Partnern und anderen Interessengruppen bietet es eine einzigartige Plattform, um auf neue Bedrohungen zu reagieren und den weltweiten Kampf gegen illegalen Tabak zu verstärken.

© EU

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