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Forschung

Hochrangige Experten sollen die Kommission in Fragen der Forschungs- und Innovationspolitik beraten.

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Führende Experten der ESIR-Gruppe werden die Kommission weiterhin mit evidenzbasierter Politikberatung unterstützen, um die Entwicklung der EU-Forschungs- und Innovationspolitik zu fördern. Nach der Verlängerung ihres Mandats hielt die Gruppe am 6. Februar in Brüssel ihre konstituierende Plenarsitzung ab.

ESIR vereint 21 renommierte Experten in den Bereichen Wirtschaft, Innovationspolitik, Nachhaltigkeit und Technologie. Die Mitglieder kommen aus ganz Europa; einige wurden aus ihrer vorherigen Amtszeit wiedergewählt, andere sind neu ernannt.

Bei der konstituierenden Sitzung unterstrichen die Mitglieder das Engagement der EU für evidenzbasierte Politikgestaltung und multidisziplinäre Zusammenarbeit bei der Bewältigung zentraler technologischer und geopolitischer Herausforderungen. Vernetzte Krisen und sich verändernde globale Dynamiken schaffen neue Unsicherheiten für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Europas. 

Diese Herausforderungen werden das Arbeitsprogramm von ESIR für 2026–27 prägen. Die Gruppe einigte sich darauf, sich insbesondere auf die Stärkung der europäischen Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Steigerung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit, die Bewertung der Auswirkungen neuer Technologien, die Unterstützung nachhaltiger und inklusiver Transformationsprozesse sowie den wachsenden Bedarf an Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung zu konzentrieren. Die Gruppe wird Analysen, Erkenntnisse und Empfehlungen beisteuern, um die Forschungs- und Innovationspolitik im Sinne der wichtigsten Prioritäten der EU zu gestalten. 

Katherine Richardson, Professorin an der Universität Kopenhagen, wurde zur Vorsitzenden für die Amtszeit 2026-27 ernannt. Sie hatte diese Position bereits in der vorherigen Amtszeit 2024-25 inne.

ESIR wird sich in seiner Arbeit mit Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven auseinandersetzen, darunter soziale und ökologische Transformationen, Bürgerbeteiligung, Messung nachhaltiger Entwicklung, Hochschulbildung und Jugend, Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft und Governance. Die Gruppe wird mit relevanten Akteuren zusammenarbeiten, um eine „ESIR-Community“ aufzubauen, Policy Briefs erstellen, Öffentlichkeitsarbeit leisten, ihre Arbeit durch Veranstaltungen und Konferenzen verbreiten, politische Experimente fördern und bedarfsorientierte, lösungsorientierte politische Initiativen vorschlagen.

Hintergrund

Während seiner vorherigen, drittes Mandat Im Zeitraum 2024–25 untersuchte ESIR Dual-Use-Technologien, systemische F&I-Strategien für langfristige Nachhaltigkeit und die Innovationskluft in der EU. Die Gruppe hob die Bedeutung vorausschauender Steuerung hervor, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken und gleichzeitig inklusives und nachhaltiges Wachstum zu fördern.

Mehr Infos

Expertengruppe zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Forschung und Innovation (ESIR)

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