Forschung
Kommission verabschiedet Vorschlag für die nächste politische Agenda für den Europäischen Forschungsraum 2025-2027
Die Europäische Kommission hat ihre angenommen Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur politischen Agenda für den Europäischen Forschungsraum 2025–2027.
Der Vorschlag ist das Ergebnis einer engen Abstimmung zwischen der Kommission, den Mitgliedstaaten, den mit Horizont Europa assoziierten Ländern und den europäischen Interessenvertretern, die im Rahmen des ERA-Forums gemeinsam den Inhalt der nächsten ERA-Politikagenda gestaltet haben. Wie beim ersten EFR-Politische Agenda 2022-2024dienen die skizzierten ERA-Aktivitäten als dreijähriger Fahrplan und koordinieren die Bemühungen, Fortschritte in einer Vielzahl von Themen zu erzielen, von der Förderung offener Wissenschaftsprinzipien bis hin zur Reform der Forschungsbewertung. Ihr Ziel ist es, die Prioritätsbereiche für gemeinsame Maßnahmen des Pakt für Forschung und Innovation (F&I) in konkrete Ergebnisse umzusetzen und so zur langfristigen Vision der EU-Länder für die Zusammenarbeit in diesem Bereich beizutragen.
2025 ist ein Meilensteinjahr für die ERA, denn wir feiern auch 25 Jahre Zusammenarbeit einen Binnenmarkt für Forschung und Innovation zu schaffen und weiterhin an strukturellen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen im EFR zu arbeiten.
Schlüsselelemente der EFR-Politikagenda 2025-2027
Die nächste EFR-Politikagenda besteht aus drei Bausteinen:
- Die politische Erzählung schafft den Rahmen für die umfassenderen Ziele und Ambitionen und hebt die Erfolge und gewonnenen Erkenntnisse hervor.
- Die Körper Umrissen EFR-Strukturpolitik, bei denen es sich um langfristige Strategien handelt, die in die nationale und europäische Politik eingebettet sind, wie etwa offene Wissenschaft, Forschungsinfrastrukturen und Forschungskarrieren. Außerdem werden darin prägnant, politisch motiviert und zielorientiert ERA-Maßnahmen, die darauf abzielen, der EU, den Mitgliedstaaten und den Interessenträgern in Bereichen, in denen gemeinsames Handeln erforderlich ist, einen Mehrwert zu bieten. Sie befassen sich mit aktuellen Herausforderungen wie künstlicher Intelligenz in der Wissenschaft, Forschungssicherheit und Wissenschaft für Politik. Zu den geplanten Ergebnissen gehören ein gemeinsamer Fahrplan für KI in der Wissenschaft, eine strukturelle Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern und Experten rund um das Thema Forschungssicherheit und ein Observatorium für die europäische Wissenschaftslandschaft.
- Die Anbau enthält einen einseitigen Arbeitsplan zu jeder vorgeschlagenen Strukturpolitik und -maßnahme. Sie basieren auf den längeren gemeinsam erstellten Erläuterungsdokumenten des ERA-Forums.
Nächste Schritte
Die Annahme der zweiten EFR-Politischen Agenda 2025–27 durch den Rat wird im Mai unter polnischer Präsidentschaft erwartet.
Hintergrund
Die Europäischen Forschungsraum (EFR) zielt darauf ab, einen einheitlichen Forschungs- und Innovationsmarkt zu schaffen, indem nationale und EU-Politiken aufeinander abgestimmt, Forschungsinfrastrukturen verbessert und offene Wissenschaft und internationale Zusammenarbeit gefördert werden. Der Europäische Forschungsraum wurde im Jahr 2000 offiziell auf Vorschlag der Europäischen Kommission in einer Mitteilung mit dem Titel „Auf dem Weg zu einem Europäischen Forschungsraum“ ins Leben gerufen, vom Europäischen Rat weiter gebilligt und als Ziel in Artikel 179 des Vertrags von Lissabon verankert.
Der aktuelle politische Rahmen für den EFR ist das Ergebnis eines 2021 begonnenen Revitalisierungsprozesses, der zu einer neuen EFR-Governance, dem Pakt für Forschung und Innovation und der ersten EFR-Politikagenda 2022–24 führte.
Mehr Infos
ANHANG (Detaillierte Erläuterung der EFR-Strukturpolitiken und EFR-Maßnahmen)
Plattform für den Europäischen Forschungsraum
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