Innovation
Kommission verabschiedet Visastrategie und neue Empfehlung zur Gewinnung von Talenten für Innovationen
Am 29. Januar verabschiedete die Kommission ihren allerersten Beschluss. EU-VisastrategieSie legt einen Rahmen für eine Visapolitik fest, die die langfristigen Interessen der EU fördert. Dadurch wird die Visapolitik strategischer ausgerichtet und besser gerüstet, um auf zunehmende Mobilität, regionale Instabilität und geopolitischen Wettbewerb zu reagieren.
Die Strategie zielt darauf ab:
- stärken die Sicherheit des Schengen-Raums;
- Unterstützung Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit;
- vorantreiben Die strategischen Interessen, Werte und die globale Stellung der EU in der Welt.
Parallel zur Strategie verabschiedete die Kommission auch eine Software Empfehlungen zur Gewinnung von Talenten für Innovationen, um die EU für hochqualifizierte Fachkräfte, Studierende, Forscher und innovative Unternehmer attraktiver zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit der EU im globalen Kontext zu stärken.
Grundpfeiler
Die Visastrategie basiert auf drei zentralen Säulen:
Stärkung der Sicherheit der EU
Das beinhaltet:
- Ein modernes System zur Gewährung von Visafreiheit für Partnerländer
- Stärkere Überwachung bestehender visafreier Regelungen
- Stärkere Visa-Vermittlung
- Mögliche gezielte restriktive Visamaßnahmen
- Neue Maßnahmen zur Stärkung der Reisedokumentensicherheit
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Die Strategie schlägt neue Maßnahmen vor, um die globale Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken, Talente anzuziehen und legales Reisen für Touristen und Geschäftsreisende einfacher, schneller und planbarer zu gestalten, darunter:
- Neue digitale Verfahren für visumfreie und visumpflichtige Reisende: ETIAS wird ab dem vierten Quartal 2026 die Vorabkontrollen für visumfreie Reisende vereinfachen und teilweise automatisieren.
- Mehrfachvisa mit längerer Gültigkeitsdauer für vertrauenswürdige Reisende.
- Bessere Bedingungen für Talente
- Zusätzliche Unterstützung für Nicht-EU-Bürger und Arbeitgeber zur Bewältigung von Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Visumverfahren durch die European Legal Gateway Offices
- Zusätzliche EU-Mittel zur Unterstützung des Visaverfahrens für hochqualifizierte Nicht-EU-Bürger
Moderne Visa-Tools
Die EU setzt fortschrittliche digitale Instrumente ein, um das Visa- und Grenzmanagement zu modernisieren. Die IT-Systeme der EU werden interoperabel bis 2028 soll es möglich sein, mehrere Datenbanken gleichzeitig und über eine einzige zentrale Suche abzufragen, wodurch der Informationsaustausch verbessert und Visamissbrauch verhindert wird.
Empfehlung zur Gewinnung von Talenten für Innovationen
Die Empfehlung ergänzt die Visastrategie und legt konkrete Wege dar, wie die Mitgliedstaaten die EU für Studierende, Forscher und hochqualifizierte Arbeitskräfte, Gründer von Start-ups und innovative Unternehmer in Schlüsselsektoren für die Wettbewerbsfähigkeit und strategische Autonomie der EU attraktiver gestalten können.
Die Empfehlung ermutigt die Mitgliedstaaten, die Verfahren für Langzeitvisa und Aufenthaltserlaubnisse durch stärkere Digitalisierung, weniger Dokumente und kürzere Bearbeitungszeiten zu vereinfachen und zu beschleunigen, den Übergang von Studium oder Forschung in der EU in den Beruf oder die Selbstständigkeit zu erleichtern, die Mobilität innerhalb der EU zu verbessern sowie einen besseren Zugang zu Informationen und eine stärkere Koordinierung zwischen den Behörden der Mitgliedstaaten, den Universitäten und den Forschungsorganisationen zu fördern.
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