Vernetzen Sie sich mit uns

Konkurrenz

Wettbewerbspolitik: Durchsetzung ohne Furcht

SHARE:

Veröffentlicht

on

Wir nutzen Ihre Anmeldung, um Ihnen Inhalte auf die von Ihnen gewünschte Weise bereitzustellen und um Sie besser zu verstehen. Sie können sich jederzeit abmelden.

Am 5. Juli verabschiedete das Europäische Parlament einen Bericht zur Wettbewerbspolitik der EU – ein entscheidendes Instrument zur Verteidigung ihrer Werte. Die Botschaft ist eindeutig: Durchsetzung, Durchsetzung, Durchsetzung. Hintergrund: Die Kommission steht unter dem ständigen Druck der Trump-Administration, ihre Haltung abzuschwächen, insbesondere in Bezug auf den Digital Markets Act (DMA), das EU-Gesetz zur Eindämmung der Marktmacht großer Technologiekonzerne (z. B. um Google daran zu hindern, seine eigenen Dienste zu bevorzugen, oder Meta daran zu hindern, Daten von Facebook und WhatsApp zusammenzuführen).

Der Bericht kritisiert die Umsetzung der DMA als „suboptimal“. Stéphanie Yon-Courtin (Renaissance/Frankreich), die Autorin des Berichts, fordert eine systematische, strenge und unabhängige Durchsetzung: „Wettbewerbsentscheidungen müssen frei von Politik sein. Punkt. In jedem EU-Land agieren die nationalen Wettbewerbsbehörden unabhängig von der Regierung. Nicht so auf EU-Ebene. Hier hat die Kommission, ein politisches Gremium, das Sagen. So werden Wettbewerbsentscheidungen politisiert. Das darf nicht sein. Mein Bericht fordert, zu prüfen, ob die Wettbewerbsbefugnisse gänzlich von der Kommission an eine wirklich unabhängige Behörde übertragen werden sollten. Eine Behörde, die sich nicht einschüchtern lässt, wenn Trump anruft.“

Der Bericht von Stéphanie Yon-Courtin fordert außerdem mehr Personal zur Durchsetzung der Wettbewerbspolitik sowie eine systematischere „DMA-Gebühr“, um sicherzustellen, dass die Regulierungsbehörde über eine stabile und unabhängige Finanzierungsquelle verfügt.

Teile diesen Artikel:

Teilen:
EU Reporter veröffentlicht Artikel aus verschiedenen externen Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen entsprechen nicht unbedingt denen von EU Reporter. Bitte lesen Sie den vollständigen Inhalt von EU Reporter. Veröffentlichungsbedingungen Weitere Informationen: EU Reporter nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug zur Verbesserung der journalistischen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit und gewährleistet gleichzeitig eine strenge menschliche redaktionelle Kontrolle, ethische Standards und Transparenz bei allen KI-gestützten Inhalten. Bitte lesen Sie den vollständigen Bericht von EU Reporter. KI-Richtlinie .
Werbung

Trending