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EU und KfW fördern alternative Finanzierungsmöglichkeiten für gefährdete Unternehmen

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Die Europäische Kommission und die KfW, die deutsche Förderbank, haben die Unterzeichnung eines Garantieabkommens im Wert von bis zu 135 Millionen Euro bekannt gegeben. Ziel ist es, den Zugang zu Finanzierungen über alternative Kanäle für Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe (KKMU) im Westbalkan, in der Östlichen Nachbarschaft, in Nordafrika und im Nahen Osten sowie in der Türkei zu erweitern. Die vom Europäischen Fonds für nachhaltige Entwicklung Plus (EFSD+) geförderte Garantie konzentriert sich auf KKMU, die mit den größten Finanzierungshürden konfrontiert sind. Dazu gehören innovative Start-ups und Unternehmen, die von Personen und Gruppen in prekären Lebenslagen und/oder Diskriminierungserfahrungen geführt werden, wie beispielsweise von Frauen geführte Unternehmen. Diese Segmente suchen mit hoher Wahrscheinlichkeit nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten.

Die Unterstützung wird über die Skalierung alternativer Finanzierungsformen für Unternehmer (SAFE) Der Fonds bietet Garantien für alternative Finanzintermediäre wie Crowdfunding-Plattformen, Mikrofinanzinstitute, Leasinggesellschaften und Risikokapitalfonds. Durch die Erweiterung des Zugangs zu alternativen Finanzierungsquellen für unterversorgte Unternehmen zielt die Initiative darauf ab, Innovation, Inklusion und Wettbewerbsfähigkeit im gesamten Ökosystem der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe (KKMU) in den betreffenden Regionen zu stärken.

Erweiterungskommissarin Marta Kos erklärte: „Wir verstärken unsere Unterstützung für Startups und Unternehmer in den Beitrittskandidatenländern, insbesondere für Unternehmen, die von Frauen geführt werden und Diskriminierung erfahren. Damit stellen wir sicher, dass beim Ausbau unserer Union niemand an den Rand gedrängt wird.“

Die Mittelmeerkommissarin Dubravka Šuica sagte: „Dieses Abkommen zielt auf einen der Hauptengpässe bei der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen ab, nämlich die Bereitstellung von Garantien für Banken und Mikrofinanzinstitute, um Kunden zu bedienen, mit denen sie normalerweise nicht zusammenarbeiten würden. Dies ist ein hervorragender Weg, die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen und das Ziel einer stärker integrierten Mittelmeerregion zu verfolgen.“

Christiane Laibach, Mitglied des Vorstands der KfW Gruppe, sagte: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zur Unterstützung dieser Initiative, die eine wertvolle Ergänzung der Finanzierungslandschaft in der Zielregion darstellt.“ Sie fügte hinzu: „Der flexible Garantieansatz ermöglicht es alternativen Finanzierern, einen Teil des Risikos zu übernehmen und so einen größeren Beitrag zur Verbesserung des Kapitalzugangs für KMU in den EU-Nachbarregionen zu leisten. Dies wird Investitionshemmnisse beseitigen und neue Wachstumsperspektiven eröffnen.“

Hintergrund

Der Europäische Fonds für nachhaltige Entwicklung Plus (EFSD+) Der EFSD+ wurde im Juni 2021 gegründet, um öffentliche und private nachhaltige Investitionen in den Partnerländern der EU zu fördern und als zentrales Instrument der EU-Initiative „Global Gateway“ zu fungieren. Der EFSD+ stellt über internationale Finanzinstitutionen (IFIs) Zuschüsse und Garantien für Investitionsprojekte bereit und verfügt weltweit über ein Garantievolumen von 39.8 Milliarden Euro für den Zeitraum 2021 bis 2027.

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