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ECR-Fraktion fordert schnelleren Ausstieg aus russischen Gasimporten

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Die Abgeordneten der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) haben ihre Forderung nach einem raschen Ausstieg aus russischen Gasimporten erneuert und die anhaltende Abhängigkeit der Europäischen Union von russischer Energie als ernstes Sicherheitsrisiko kritisiert. In einer Debatte im Europäischen Parlament sagte Adam Bielan, Koordinator der EKR im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten, (im Bild)betonte die Gefahren einer anhaltenden Energieabhängigkeit: „Die Abhängigkeit der EU von russischem Gas und anderen fossilen Brennstoffen ist schon zu lange ein Instrument politischer Erpressung und finanziert ein Regime, das Krieg gegen seine Nachbarn führt und unseren Kontinent destabilisiert.“
 
Die EKR-Fraktion hatte schon lange vor Russlands groß angelegter Invasion in der Ukraine vor einer übermäßigen Abhängigkeit von russischen Energielieferungen gewarnt und Kooperationsprojekte wie die Gaspipeline Nord Stream 2 abgelehnt. Herr Bielan ging auf die Mängel der aktuellen Sanktionen ein und kritisierte die bestehenden Lücken bei deren Durchsetzung:
 
Das Europäische Parlament hat wiederholt strengere Maßnahmen gefordert – umfassende Sanktionen für russisches Flüssigerdgas, ein Verbot des Umschlags über EU-Häfen und einen Rechtsrahmen, der Unternehmen daran hindert, Beschränkungen durch Zwischenhändler zu umgehen. Diese Schlupflöcher müssen geschlossen werden.
 
Er kritisierte außerdem die Verzögerungen bei den Plänen der EU, die russischen Gasimporte bis 2027 zu beenden, und forderte eine zukunftsorientierte Strategie, die sowohl Diversifizierung als auch Innovation im Energiesektor umfasst:
 
Wir müssen sicherstellen, dass neue Investitionen nicht dazu führen, dass eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzt wird. Diversifizierung bedeutet, sich verlässliche Partner wie Norwegen oder die USA zu sichern und gleichzeitig die Entwicklung der Kernenergie und des Wasserstoffs zu beschleunigen.“
 
Herr Bielan betonte die Notwendigkeit eines ausgewogenen und fairen Übergangs und unterstrich, wie wichtig es sei, die am stärksten betroffenen Mitgliedstaaten zu unterstützen:
 
Gleichzeitig müssen wir die Mitgliedstaaten unterstützen, die von diesem Wandel am stärksten betroffen sind. Energiesicherheit kann nicht auf Kosten wirtschaftlicher Härten für unsere Bürger erreicht werden. Wir brauchen gezielte Finanzierungsmechanismen, um Industrie und Haushalten bei der Anpassung zu helfen.
 
Abschließend forderte Bielan einen pragmatischen Ansatz, der die industrielle Basis Europas schützt:
 
„Lassen Sie uns unsere Industrien nicht auf dem Altar der grünen Ideologie opfern.“
 
Die ECR-Fraktion tritt weiterhin für eine realistische, sicherheitsorientierte Energiepolitik der EU ein, die Bürger und Industrie schützt und gleichzeitig die Abhängigkeit von feindlichen Regimen beendet.

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