ECR-Fraktion
Vondra: Aktionsplan für die Automobilindustrie wird Kommissionsweg in die Katastrophe nicht ändern
Abgeordnete der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) kritisieren den Aktionsplan der EU-Kommission für die Automobilindustrie. Sie warnen, der Vorschlag reiche bei weitem nicht aus, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller zu sichern. Steigende Produktionskosten, die grüne Wende und der zunehmende Druck durch chinesische Importe seien die größten Herausforderungen, die noch nicht angegangen würden.
In der heutigen Debatte im Europäischen Parlament sprach Alexandr Vondra (Abbildung), Koordinator der ECR-Fraktion im Umweltausschuss (ENVI), forderte wesentliche Änderungen am Kommissionsplan. Er drängte darauf, die vorgeschlagene durchschnittliche Dreijahresfrist für Bußgelder auf mindestens fünf Jahre zu verlängern. Er forderte außerdem ein Ende der ausschließlichen Fokussierung auf Elektromobilität und plädierte stattdessen für einen technologieneutralen Ansatz, der synthetische Kraftstoffe, Biokraftstoffe und Hybride einschließt. Darüber hinaus betonte er die dringende Notwendigkeit, schwere Nutzfahrzeuge zu berücksichtigen, die derzeit von den Kommissionsvorschlägen ausgenommen sind.
Vondra sagte: „Die Automobilpolitik der Europäischen Kommission ist eine Katastrophe. Seit fünf Jahren kritisiere ich den Weg, den die Europäische Kommission uns aufgezwungen hat: einen Weg der Verbote, Anordnungen, unsinnigen Regelungen und Subventionen; einen Weg, der im Widerspruch zu den Wünschen der Verbraucher und der wirtschaftlichen Realität steht. Es ist ein Weg in die Katastrophe.“
Die EKR-Fraktion argumentiert seit langem, dass sich die EU-Politik auf Deregulierung, Kostensenkung und fairen Wettbewerb konzentrieren müsse. Obwohl die neuen Vorschläge der Kommission einige der Herausforderungen für den Sektor anerkennen, halten sie weiterhin an ideologischen Klimazielen fest, die Europas industrielle Basis zu untergraben drohen.
Vondra fügte hinzu: „Die Kommission erkennt dies und beginnt, die uns auferlegten Auflagen zu korrigieren. Okay, aber zu wenig.“
Er fuhr fort: „Wichtig sind jetzt drei Dinge: Erstens: Die dreijährige Durchschnittsstrafe für Geldbußen reicht nicht aus. Wir brauchen mehr, mindestens fünf Jahre.“
„Zweitens muss die einseitige Fixierung auf die Elektromobilität beendet werden. Wir müssen den Weg der Technologieneutralität gehen, auch bei Verbrennungsmotoren, bei synthetischen Kraftstoffen und anderen Werkzeugen.“
Drittens: Eine Überprüfung im Jahr 2025 ist in Ordnung, aber Sie befassen sich überhaupt nicht mit schweren Nutzfahrzeugen. Wir müssen viel, viel mehr tun.
Das Parlament wird voraussichtlich im April über den Text abstimmen.
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