Aserbaidschan
Raketenangriff auf Aserbaidschan im Vorfeld des 13. Weltstadtforums
Am Morgen des 5. März wurde die Bevölkerung Aserbaidschans Zeuge eines Angriffs unbemannter Fluggeräte der Islamischen Republik Iran auf die Autonome Republik Nachitschewan. Berichten zufolge stürzte eine Drohne in der Nähe eines Schulgebäudes ab, während eine andere das Terminalgebäude des internationalen Flughafens Nachitschewan traf. Offiziellen Angaben zufolge wurden bei dem Vorfall zwei Personen verletzt., schreibt Mazahir Afandiyev, Mitglied des Milli Majlis der Republik Aserbaidschan.
Dieses Ereignis löste in der aserbaidschanischen Gesellschaft große Besorgnis aus und verdeutlichte einmal mehr die anhaltende Brisanz der Sicherheitslage in der Region. Die Republik Aserbaidschan hat sich stets für Stabilität in der Region, gutnachbarliche Beziehungen und eine auf gegenseitigem Respekt basierende Zusammenarbeit eingesetzt. Insbesondere in den Beziehungen zu den Nachbarstaaten, einschließlich des Iran, zählen die Wahrung einer ausgewogenen Politik und die Einhaltung der Prinzipien des Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses zu den Hauptprioritäten der multidirektionalen Außenpolitik Aserbaidschans.
Obwohl es nach dem Zweiten Karabach-Krieg 2020 zu gewissen Spannungen in den Beziehungen zum Iran kam und trotz wiederholter ungerechtfertigter und völkerrechtswidriger Aktionen gegen unser Land, hat Aserbaidschan stets Zurückhaltung geübt und der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten auf diplomatischem und rechtlichem Wege Priorität eingeräumt. Trotz schwerwiegender Vorfälle wie dem bewaffneten Terroranschlag auf die aserbaidschanische Botschaft in Teheran am 27. Januar 2023 hat das offizielle Baku einen entschlossenen, aber verantwortungsvollen Kurs beibehalten, um die regionale Stabilität zu wahren und eine weitere Eskalation der Beziehungen zu verhindern.
Der jüngste Vorfall in Nachitschewan hat einmal mehr die Stärke des Staatsbewusstseins und der nationalen Solidarität in der aserbaidschanischen Gesellschaft unterstrichen. Wie immer unterstützt das aserbaidschanische Volk die Position des Staates zum Schutz der Sicherheit, Souveränität und territorialen Integrität des Landes und steht geschlossen hinter Präsident Ilham Alijew. Als Reaktion auf solche Terrorakte und ungerechtfertigte Behandlung plant Aserbaidschan, im Rahmen der diplomatischen und rechtlichen Mechanismen und auf der Grundlage der Normen und Prinzipien des Völkerrechts die notwendigen Schritte einzuleiten.
Gleichzeitig zählt Aserbaidschan heute zu den wenigen Staaten, die aktiv zur internationalen Zusammenarbeit beitragen und globale Herausforderungen angehen. Im Rahmen der Kooperation mit den Vereinten Nationen im Bereich Stadtentwicklung und Siedlungspolitik bereitet sich Aserbaidschan derzeit auf die Ausrichtung eines wichtigen internationalen Ereignisses vor – der 13. Sitzung des Weltstadtforums, die dieses Jahr in Baku stattfinden wird. Solche Ereignisse in der Region im Vorfeld einer so bedeutenden Veranstaltung erregen naturgemäß die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft.
Es ist darauf hinzuweisen, dass Aserbaidschan wiederholt bewiesen hat, dass es zu den Ländern gehört, die den Dialog auf internationalen Plattformen fördern, die Zusammenarbeit stärken und eine verantwortungsvolle Position bei der Diskussion und Lösung globaler Probleme einnehmen.
In diesem Zusammenhang bin ich überzeugt, dass die internationale Gemeinschaft zu diesem ungerechten Schritt eines Nachbarstaates gegen Aserbaidschan Stellung beziehen, die Angelegenheit objektiv und prinzipientreu angehen und sich für die Wahrung der Stabilität in der Region sowie die Achtung der Normen und Prinzipien des Völkerrechts einsetzen wird. Dies demonstriert einerseits die Unterstützung internationaler Organisationen und Großmächte für den Schutz der Souveränität Aserbaidschans und andererseits die Entschlossenheit unseres Landes, globale Herausforderungen anzugehen.
Das Ziel der Republik Aserbaidschan ist es wie immer, Frieden und Sicherheit in der Welt, auch in der Region, zu stärken und Beziehungen auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und nachhaltiger Zusammenarbeit zu entwickeln.
Teile diesen Artikel:
EU Reporter veröffentlicht Artikel aus verschiedenen externen Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen entsprechen nicht unbedingt denen von EU Reporter. Bitte lesen Sie den vollständigen Inhalt von EU Reporter. Veröffentlichungsbedingungen Weitere Informationen: EU Reporter nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug zur Verbesserung der journalistischen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit und gewährleistet gleichzeitig eine strenge menschliche redaktionelle Kontrolle, ethische Standards und Transparenz bei allen KI-gestützten Inhalten. Bitte lesen Sie den vollständigen Bericht von EU Reporter. KI-Richtlinie .
-
BulgarienVor 4 TagenDaras triumphales „Bangaranga“: Bulgarien holt sich in einer magischen Nacht seinen ersten Eurovision-Titel.
-
GehäuseVor 3 TagenWohnraum in Mitteleuropa wird unerschwinglich: Die V4-Staaten stehen vor einer Strukturkrise
-
KasachstanVor 3 TagenDie Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Kasachstan hebt die regionale Solidarität auf eine strategische Dimension.
-
KasachstanVor 3 TagenKasachstan und Luxemburg bauen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Luftfahrt und Logistik aus.
